Richtig reagieren: Zeckenzeit!

Zecken kommen mit dem Frühjahr, so sicher wie Narzissen und Holunderblüten: Sie sind nicht nur lästig und besitzen für viele Menschen einen hohen Ekelfaktor, die Spinnentiere sind durchaus auch gefährlich. Zwar können Menschen und andere Säugetiere die wenigen Milliliter Blut, die einer Zecke als Mahlzeit dienen, problemlos verschmerzen, allerdings können die kleinen Vampire mit ihrem…

Die tägliche Mikro-Schlacht: So arbeitet unser Immunsystem

Vom Immunsystem ist nicht nur im Moment viel die Rede, sondern eigentlich immer dann, wenn unser Körper sich gegen körperfremde Organismen zur Wehr setzen muss. Denn tatsächlich versuchen ständig verschiedenste Erreger in unseren Körper einzudringen – allerdings fast immer ohne Erfolg. Normalerweise nämlich arbeitet die körpereigene Abwehr des Menschen so effektiv, dass  die meisten Infektionen…

Fakt oder Fake: Die häufigsten Corona-Irrtümer

Wäre alles wie immer, dann sollten wir uns jetzt mit Dingen wie Frühjahrsdiät oder Sonnenschutz befassen – aber mit Corona bzw. Covid19  gibt es zur Zeit natürlich ein Thema, das alles andere überlagert. Überall findet man etwas dazu, und nicht zuletzt in Netzwerken wie Whatsapp, Twitter oder Facebook kursieren Gerüchte, Halbwahrheiten und eimerweise Tipps, wie…

Warum es im Freien gesund ist: Jetzt aber raus!

 width=Der erste Satz, den frisch gebackene Gymnasiasten in ihrer neuen Sprache lernen, ist oft: In Silva esse delectat – im Wald sein erfreut. Demzufolge wussten also schon die alten Römer, dass draußen sein einfach Spaß macht. Die heilende Wirkung von Grünflächen war auch den Ärzten im alten Ägypten bekannt. Sie verordneten ihren Patienten Gartenspaziergänge zur schnelleren Genesung. Und bereits im 18. Jahrhundert entdeckten Ärzte, dass Gartenarbeit gut für psychisch beeinträchtigte Menschen ist.
Heute ist auch wissenschaftlich belegt: Draußen sein ist nachweisbar gesund, wir sind von der Evolution einfach dafür konzipiert. Seit den 80er-Jahren wird dieser Gesundheitseffekt wissenschaftlich untersucht, und inzwischen mehren sich Studien, nach denen das Draußen sein sogar für Therapien genutzt werden kann. Bei der Beobachtung von Patienten nach einer Gallenblasenoperation fand man heraus, dass sie, wenn sie nach der Operation aus ihrem Krankenhausfenster ins Grüne schauen konnten, weniger Schmerzmittel benötigten. Ihre Wunden heilten zudem schneller, sodass sie die Klinik eher wieder verlassen konnten als die Patienten, durch deren Fenster nur eine Backsteinwand zu sehen war. Gestresste Büromenschen und Eltern von internetaffinen Kindern haben im Ernstfall also wissenschaftliches Rüstzeug an der Hand, um Argumente für Waldspaziergänge zu finden.